Ich freue mich auf meine Aufgaben

Stadtentwicklung mutig vorantreiben. Chancen von Kindern und Jugendlichen fördern. Quartiere und „LebensRäume“ vor unserer Haustüre entwickeln. Verkehr klimaneutral gestalten. Bezahlbaren Wohnraum schaffen. Aachen begrünen. Haltung und klare Linie zeigen. Unsere offene, solidarische Gesellschaft erhalten und weiter fördern. Mit Verantwortung und Verlässlichkeit möchte ich mit Ihnen diese Wege gehen und Aachen lebenswerter machen.

Wir befinden uns an einem Wendepunkt: Menschengemachte Klimaveränderungen gefährden unsere Existenz. Rechte Kräfte machen eine nationale, rückwärtsgewandte Politik salonfähig. Sie treten nicht nur die Rechte von Migrant*innen mit Füßen, sondern ebenso etwa die von Frauen. Dazu beziehe ich Position, sage Stopp!

Ich trete an für eine offene Gesellschaft, die sich an humanistischen Werten orientiert. Ich möchte für und mit Menschen unsere Zukunft solidarisch gestalten.

Gerechtigkeit ist mir wichtig. Deshalb benenne ich Missstände beim Namen – auch wenn es unbequem ist. Nur gemeinsam können wir anpacken, was in einer großen Stadtgesellschaft getan werden muss: Wenn jede*r für sich alleine kämpft, sorgt das für gesellschaftlichen Unfrieden und verschärft soziale Ungleichheit.

Für mich gibt GRÜNE Politik auf all diese drängenden Fragen klare Antworten und bietet uns Perspektiven.

Moderne Stadtpolitik sorgt für ein klimagerechtes, zukunftsfähiges Lebensumfeld für alle Menschen. Das gilt besonders für die Bereiche Stadtplanung, Mobilität und Wohnungsbau. Wir wollen urbanes Leben unter den Aspekten Klimagerechtigkeit, Luftreinhaltung, Familien- und Sozialpolitik miteinander verbinden.
Ökologische und ökonomische Ansätze müssen Hand in Hand gehen: Wirtschaftliche Stärke und umweltbewusstes Handeln schließen sich nicht aus. Nur nachhaltiges Wirtschaften ist auch zukunftsfähig.
Fortschritt und wirtschaftlicher Erfolg ist nur durch kreative Innovation möglich. Das leben uns die Wissenschaftler*innen der Aachener Hochschulen tagtäglich vor. Hier muss Politik als Ideenförderer dafür sorgen, dass die Aachener Wirtschaft davon noch mehr profitiert.

Das Know-how und die Ideen aus unseren Hochschulen sollten wir noch viel stärker nutzen: Wir brauchen mehr Real-Labore, mehr innovative Plattformen und Gelegenheiten, um nachhaltige Forschungsansätze „erlebbar“ zu machen.

Digitalisierung ist ein Querschnittsthema in der Stadtgesellschaft. Auch hier müssen wir dafür sorgen, dass die Stadt zur Vorreiterin wird, also ganz vorne mitmischt. Moderne Technik soll das Leben der Menschen vereinfachen, anstatt es komplizierter zu machen.

Ein Thema, das mir, wie vielen anderen Menschen in der Stadt, unter den Nägeln brennt: Die Gestaltung der Innenstadt und die inhaltliche sowie bauliche Entwicklung neuer „LebensRäume“ in der Stadt. Hier herrscht ein starker Wunsch nach echter Veränderung.

Die Gespräche, die ich führe, zeigen mir eines: Die Bürger*innen sind enttäuscht von der Politik der letzten Jahre. Sie sind traurig über den Zustand in der Aachener Innenstadt. Leerstände zum einen, Planungsrückstände seit Jahren. Sei es nun zum Beispiel der Büchel, der Bushof oder die Situation an Theaterplatz und Theaterstraße.

Es gibt eine große Unzufriedenheit in Sachen umweltfreundliche und bezahlbare Mobilität. Und es gibt einen eklatanten Mangel an preisgünstigem Wohnraum. Hier brauchen wir neue Ideen und vor allen Dingen auch den Mut, strukturell etwas zu verändern und zwar heute.

In den letzten Jahren habe ich mich stark in der Stadtteilarbeit im Westparkviertel engagiert. Hier sind alle wichtigen Lebensbereiche eng verbunden: Wir haben gemeinsam Visionen entwickelt, die vor Ort ganz real umgesetzt werden können. Quartiere sind Reallabore für gelungene Stadtentwicklungsprozesse. Hier denken wir vom Kleinen ins Große: Was im Viertel gut funktioniert, kann weitergetragen werden und als Vorbild für eine umfassende Stadtentwicklung funktionieren. Dies ist insbesondere auch für den Osten und Norden der Stadt weiterhin wichtig.

Die Möglichkeiten sind in dieser Stadt ungleich verteilt. Die Potenziale sind noch lange nicht ausgeschöpft. Es gibt Quartiere, die auf der Sonnenseite liegen. Aber es gibt auch Stadtteile, in denen Menschen sich abgehängt fühlen. Solche Stadtviertel will ich stärken – denn nur, wenn die Menschen sich in ihrem Quartier zu Hause fühlen, werden sie sich beteiligen und Teil einer aktiven Stadtgesellschaft werden.

 

Seit 25 Jahren leite ich das Bildungszentrum „Bleiberger Fabrik“. Individuelle Förderung und soziales Lernen stehen hier im Mittelpunkt. Ich bin eine leidenschaftliche Teamplayerin mit klaren Führungsvorstellungen. Ich packe Dinge an, bin offen für neue Entwicklungen und höre genau zu.

Die Vernetzung der Bleiberger Fabrik in die Stadt und mit anderen Kooperationspartner*innen war mir dabei immer wichtig. Durch meine Arbeit habe ich viele Bereiche des Aachener Lebens kennen und lieben gelernt. Dazu gehören umfassende Netzwerke, die mich im Amt der Oberbürgermeisterin stärken.
Frauenpolitik ist meine Leidenschaft. In Aachen ist es höchste Zeit für die erste GRÜNE Oberbürgermeisterin. Denn mit dem Mut und der Bereitschaft von Frauen, in die erste Reihe zu treten, können wir in der Gesellschaft etwas bewirken.

Für mich zählt zu einer l(i)ebenswerten Gesellschaft: Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen für Frauen, Männer und Menschen anderer geschlechtlicher Identitäten. Für Kinder und Erwachsene, für alte und junge Menschen mit und ohne Behinderung, für zugewanderte Menschen und für Menschen mit und ohne Arbeit.
Bisher habe ich alle großen Aufgaben in meinem Leben mit Energie, Kompetenz, Verlässlichkeit und Kreativität in Angriff genommen. Diese Energie werde ich als Oberbürgermeisterin ins Rathaus tragen und mich für die Menschen unserer Stadt einsetzen.

Diese indianische Weisheit hat mich schon als Jugendliche geprägt und soll weiterhin Grundlage jeglicher meiner Entscheidungen sein. Heute gehen viele junge Menschen auf die Straße und kämpfen für eine lebenswerte Zukunft. Sie setzen sich intensiv mit politischen Themen auseinander und nehmen ihr Leben in die Hand. Ihnen will ich die notwendige Rückendeckung auch auf kommunalpolitischer Ebene geben.

Die Rechte von Kindern und Jugendlichen sind mir wichtig. Als Oberbürgermeisterin will ich, dass jedes Kind in Aachen chancengleich aufwachsen kann. Gute und umfassende Bildung legt dafür einen wichtigen Grundstein. Deshalb müssen wir die besten Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in der Stadt schaffen. Aachen ist da auf einem guten Weg, den wir konsequent weitergehen müssen.

Besonders am Herzen liegen mir die Themen Bildung, Soziales und Kultur. In diesen Feldern habe ich in den letzten Jahrzehnten erfolgreich gearbeitet. Kunst und Politik gehören eng zusammen, denn Kultur macht den Menschen stark. Die kreative Auseinandersetzung der Einzelnen mit ihrer Umwelt stößt nachhaltig gesellschaftliche Veränderungsprozesse an.

Vor uns liegen Aufgaben, für die wir die Ideen und Kraft vieler gesellschaftlicher Akteur*innen brauchen. Als leidenschaftliche Netzwerkerin und Bürgerin dieser Stadt will ich kreativ neue Wege gehen, um diese gesellschaftlichen Veränderungsprozesse für und mit allen Menschen aktiv zum Besseren zu gestalten.

Ich möchte im Jahr 2030 mit Ihnen in einer Stadt flanieren, die grün ist. Mit vielen liebevoll gestalteten Plätzen und Flächen, wo Menschen sich in Ruhe begegnen können. Mit Kultur, die in vielfältiger Weise sprudelt. Mit individuellen Geschäften, die zu interessanten Entdeckungen einladen. Mit entspannten Wegen ohne Stress.
Die Stadt ist Anziehungspunkt für Menschen aus der ganzen Euregio und darüber hinaus.

Die Bewohner*innen sind stolz auf ihre Stadt und leben hier gern. Sie finden guten bezahlbaren Wohnraum. Ihre Kinder werden gefördert und wachsen zu selbstbewussten Menschen heran, die sich aktiv in die Gestaltung ihrer lebenswerten Stadt einmischen.

Für diese Vision braucht es Platz, besonders in der Innenstadt. Dafür müssen wir den öffentlichen Raum – besonders den Straßenraum – neu aufteilen.

Hier wollen wir in Zukunft viele verschiedene Ansprüche unter einen Hut bringen: Platz für Bäume und Grün, für umweltfreundliche Verkehrsarten wie Rad- und Fußverkehr sowie den ÖPNV. Für eine neue Aufenthalts- und Bewegungsqualität brauchen wir weniger private Autoverkehre und bessere Alternativen. In ihrem Kern darf die Stadt ruhig etwas langsamer werden. So bietet sie mehr Platz für die Menschen: sicher, liebenswert, entschleunigt und mit hoher Lebensqualität für alle.